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Für die Sicherheit: RPNV übt den Notfall |
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Ostseezeitung, 08.04.2009
Bergen Es ist kurz nach 11 Uhr am Dienstag – und in Bergen wird es plötzlich laut: Die Sirenen heulen, Feuerwehrwagen jagen durch die Stadt. „Feuer beim RPNV, Menschenleben in Gefahr“, meldet die Leitstelle. Was dramatisch klingt, ist zum Glück nur Teil einer Übung. Gemeinsam probten RPNV und die freiwilligen Retter gestern den Notfall. Wenn es brennt und Menschenleben in Gefahr sind – dann bleibt keine Zeit zum Denken. Jeder Handgriff muss sitzen, jede Sekunde zählt. Das weiß auch Steffen Kupfer. Er ist Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Rügener Personennahverkehrs GmbH und hat die Übung organisiert. Den ganzen Tag über stand für 19 Mitarbeiter des RPNV Brandschutz-Erziehung auf dem Programm. Wie verhalte ich mich im Notfall? Wie funktioniert ein Feuerlöscher? Und auf was muss ich achten, wenn es einmal wirklich brennt? Nach der Theorie folgte dann die Praxis: Die Feuerwehr rückte mit Blaulicht an, spielte den Ernstfall mit den RPNV-Mitarbeitern durch – Rettung über die Drehleiter inklusive. „Wenn es wirklich mal bei uns brennen sollte, dann müssen sowohl die Retter als auch die Mitarbeiter wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Dafür müssen wir immer wieder üben“, sagt Steffen. So viel Einsatz für die Sicherheit – das kommt auch bei den Feuerwehren gut an: „Von solchen Übung profitieren schließlich auch die Retter“, sagt Daniel Hartlieb, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Rügen. „Wir lernen die Gebäude kennen und nur so wissen wir im Notfall, worauf wir achten müssen.“ Firmen, die ebenfalls mit den Wehren üben wollen, können sich an den Kreisfeuerwehrverband wenden (☎ 038 38/81 36 91).
A. M.
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